Bewusstsein für Cyberrisiken wächst

| 27. Juni 2018 | Reply

Wie eine Studie des Endpunktschutz-Spezialisten SentinelOne ermittelt hat, ist das Bewusstsein von Unternehmen für Cyberrisiken und entsprechende Schutzmassnahmen nach dem grossangelegten WannaCry-Angriff im vergangenen Jahr gewachsen.

Dabei hat die Ransomware-Attacke nicht nur in den IT-Abteilungen ihre Spuren hinterlassen, sondern auch auf Geschäftsführungsebene. 34% der IT-Experten aus Deutschland gaben demnach an, dass ihr Security-Budget in Folge von WannaCry erhöht wurde. In mehr als der Hälfte der Unternehmen hat zudem die Bedeutung von Mitarbeiterschulungen zugenommen.

Ein Grund, warum die Abwehr von Ransomware immer herausfordernder wird, sind dabei veränderte Angriffsmethoden. 39% der Befragten berichten von einer höheren Infektionsgeschwindigkeit und beklagen ein grösseres Ausmass an Infektionen sowie vermehrt dateilose Angriffe.

„Es ist ermutigend zu sehen, dass sich WannaCry in konkreten Massnahmen niederschlägt, z.B. Budgeterhöhungen“, so Matthias Canisius, Regional Director DACH bei SentinelOne. „Wir können es uns nicht leisten, selbstgefällig zu sein, denn Ransomware verbreitet sich immer schneller. Unternehmen müssen Techniken einsetzen, die selbst hochverschleierte Schadsoftware erkennt.“

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Category: News

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