Cyber-Angriff auf deutsches Regierungsnetzwerk

| 6. März 2018 | Kommentar

Noch immer sind nicht viele Details zum Cyber-Angriff auf das Datennetz der deutschen Bundesverwaltung bekannt, der vergangene Woche publik wurde. Als sicher gilt jedoch, dass auch hier wieder Daten das Ziel der Angreifer waren.

Dazu Thomas Ehrlich, Country Manager DACH vom Datensicherheitsspezialisten Varonis: „Staatliche Institutionen unterscheiden sich nicht wesentlich von Unternehmen: Auch hier sind die Daten letztlich das wertvollste Asset. Deshalb müssen sie ins Zentrum der Sicherheitsstrategie gestellt und an ihrem Schutz sämtliche Massnahmen ausgerichtet werden. Hierzu müssen zuallererst die Zugriffsrechte nach dem „need-to-know“-Prinzip durchgesetzt werden. Mitarbeiter haben so nur noch Zugriff auf die Daten erhalten, die sie wirklich benötigen. Die Anzahl zu entwendender Dateien sinkt hierdurch schon deutlich. Neben restriktiven Zugriffsrechten muss zudem die Überwachung des Datenzugriffs zum Standard werden. Durch intelligente Nutzeranalyse kann so automatisch schnell identifiziert werden, wenn ungewöhnliches Verhalten auftritt (wie beispielsweise die der Zugriff zu ungewöhnlichen Zeiten und/oder Orten) und entsprechende Gegenmassnahmen gestartet werden, bevor grösserer Schaden entsteht.“

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Kategorie: News

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