Gefährliche CCleaner-Backdoor

| 25. September 2017 | Kommentar

Dass auch beliebte und weit verbreitete Software von Schwachstellen und Sicherheitslücken betroffen sein kann, zeigte jüngst die gefährliche CCleaner-Backdoor.

Über einen längeren Zeitraum hinweg war es Hackern demnach möglich, sich unbemerkt Remote-Zugriff auf das beliebte Säuberungs- und Optimierungstools zu verschaffen.

„Die CCleaner-Backdoor macht eines deutlich: Auch renommierte Software und speziell IT-Security-Produkte sind vor gefährlichen Sicherheitslücken nicht gefeit“, kommentiert Andreas Bäumer, System Engineer beim Sicherheitsanbieter SentinelOne. „Stammt das Produkt wie in diesem Fall aus der Schmiede eines namhaften Security-fokussierten Anbieters, ist der Vorfall umso unverständlicher. Die Tatsache, dass auch der Einsatz anerkannter Software-Produkte für Nutzer ein hohes Sicherheitsrisiko darstellen kann, erhöht letztlich die Dringlichkeit einer umfassenden Endpunktschutz-Strategie. Schon heute existieren auf dem Markt Next Generation Endpoint Protection Lösungen, die herkömmliche und für die heutige Bedrohungslandschaft unzureichende AV-Lösungen ergänzen und Schwachstellen wie die CCleaner-Backdoor abwehren können.“

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Kategorie: News

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