Kosten-Nutzen-Abwägungen bei Spectre-Patches

| 29. Januar 2018 | Kommentar

Durch „Meltdown“ und „Spectre“ hat sich das IT-Sicherheitsrisiko nachhaltig verändert. Unternehmen müssen mit einer neuen Kalkulation ihres eigenen Risikos darauf reagieren.

Thomas Ehrlich, Country Manager DACH vom Datensicherheitsspezialisten Varonis erwartet entsprechende Kosten-Nutzen-Analysen der Unternehmen: „Wie hoch ist der Wert von Rechenressourcen? Sind die Kosten einer Datenpanne größer als die Kosten, die durch das Patchen entstehen? Einige Unternehmen werden entsprechend nicht patchen und letztlich darauf wetten, dass sie geschützt bleiben. Aber nicht jedes Unternehmen wird diese Wette gewinnen: Wir werden in Zukunft erhebliche Datenschutzverstöße sehen, die daraus resultieren, dass Organisationen das potenzielle Risiko falsch kalkuliert haben. Mit der DSGVO kommt nun im Mai ein Faktor ins Spiel, der diese Kalkulationen in Richtung Sicherheit kippen lassen könnte. Bezieht man die angedrohten hohen Strafgelder mit ein und weist der Datensicherheit damit einen wirklichen Wert zu, wird nicht IT-Sicherheit zum Kostenfaktor, sondern ihr Mangel. Und damit unsere Systeme und Daten (hoffentlich) sicherer.“

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Kategorie: News

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