Kostspieliges Massenphänomen Ransomware

| 27. März 2018 | Kommentar

Trotz steigender IT-Ausgaben sind Ransomware-Angriffe weiter auf dem Vormarsch. Wie eine aktuelle Studie des Endpunktschutz-Experten SentinelOne zeigt, wurden 70% der Unternehmen in Deutschland in den letzten 12 Monaten Opfer von Cyber-Erpressern.

Schuld am erfolgreichen Eindringen von Ransomware in die Unternehmenssysteme sind dabei vor allem die Mitarbeiter. 44% verweisen hier auf nachlässige Beschäftigte. Dazu passt, dass Phishing über E-Mail oder Social Media mit 76% als häufigstes Einfallstor für Ransomware genannt wurde. Vier von zehn IT-Entscheidern machen aber auch unzureichende AV-Lösungen verantwortlich, da sie die Infektion nicht stoppen konnten. Der Großteil der Betroffenen hat daraus gelernt: 71% gaben an, ihre Ausgaben für IT-Sicherheit nach einem Angriff erhöht zu haben. Und das könnte sich lohnen, denn Verschlüsselungs-Attacken verursachten immerhin Kosten von durchschnittlich rund 750’000 Euro pro Unternehmen.

Generell blicken die IT-Experten positiv in die Zukunft: 91% sind zuversichtlich, dass sie Ransomware fortan besser abwehren können. Ein Hauptgrund für diesen Optimismus dürfte die Tatsache sein, dass sie signaturbasierte AV-Lösungen durch fortschrittliche Endpunkttechnologie ersetzt haben.

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Kategorie: News

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