Spionage-Chips bei Supermicro?

| 7. Oktober 2018 | Reply

Ist es Hackern gelungen, Spionage-Chips in Servern bekannter Unternehmen einzubauen und steckt sogar ein Staat dahinter? Sollten sich die Berichte über manipulierte Server-Hardware bestätigen, gilt es, eine sensationelle Datenspionage aufzuklären.

Noch dementieren die angeblichen Opfer die Behauptungen und auch sonst ist wenig über den Vorfall bekannt. Aufgrund fehlender Fakten ist es daher schwierig, vernünftige Rückschlüsse zu ziehen, wie auch Thycotic-Sicherheitsexperte Joseph Carson bestätigt. „Ob tatsächlich eine Regierung hinter dieser Cyberspionage steckt, ist bei den nebulösen Umständen bisher unklar. Ich denke jedoch, dass hier auf jeden Fall kompromittierte Angestellte im Spiel sind, die über privilegierten Zugriff verfügen und es als böswillige Insider auf die Lieferkette abgesehen haben“, so Carson. „Ihr Motiv ist soweit unklar, als noch nicht genau feststeht, welche Ziele der eingebaute Hardware-Chip wirklich verfolgt und wer tatsächlich die Opfer sind, da keine Kunden von Supermicro bisher darüber gesprochen bzw. den Vorfall sogar dementiert haben. Fest steht jedoch, dass Supermicro eine Incident Response durchführen muss, um Beweise zu ermitteln, die Transparenz schaffen und ein Motiv zu Tage bringen.“

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Category: News

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